Kleintierpraxis  Dr.Ulrike Hanten

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Eigenblutbehandlung

Auto-Sanguis-Stufentherapie nach Reckeweg


Die Auto-Sanguis-Stufentherapie nach Dr. Reckeweg ist eine besondere Form der Eigenblutbehandlung. Bei ihrer Entwickelung diente die Homöopathie („Gleiches mit Gleichem heilen“) in Verbindung mit der Reckeweg´schen Homotoxinlehre als Basis. ( Homotoxin--> nach Reckeweg für den Menschen bzw. das Tier schädliche Stoffe, entweder von außen zugeführt, oder körpereigene Stoffe wie sie bei Stoffwechselvorgängen oder krankhaften Prozessen, z.B. Entzündungen entstehen.)


In der Medizingeschichte gibt es Hinweise, dass die Wirksamkeit der Eigenblutbehandlung dadurch bemerkt wurde, dass nach stumpfen Verletzungenmit Blutergussbildung auch andere Erkrankungen im Rahmen der Rückbildung des Blutergusses verschwunden waren. So wurde in den Anfängen der Eigenbluttherapie dem Patienten eine kleine Menge Blut entnommen und sofort wieder intramuskulär gespritzt. Damit wurde auf künstliche Weise ein Bluterguss geschaffen. Man stellte sich vor, dass nach der Injektion des Eigenblutes Abwehrkräfte freigesetzt würden, die sich gegen die „krankmachenden Kräfte des Blutes“ wendeten. In der Folgezeit wurde die Eigenbluttherapie auf verschiedenste Weise verändert und weiterentwickelt.


Nach der Homotoxinlehre Dr. Reckewegs werden praktisch fast alle Krankheiten entweder als Abwehrreaktion des Organismus gegen Gifte oder als Ausdruck von Giftschädigungen definiert. Daraus folgt, dass im Blut eines Patienten die, für seine Erkrankung typischen, Krankheitsgifte wiederzufinden sind.


Durch Entnahme von Patientenblut, dessen spezieller Behandlung und Versetzen mit verschiedenen Arzneien mit anschließender Re-Injektion, können genau diese Gifte in ein homöopatisch wirksames Reiztherapeutikum verwandelt werden. Die körpereigenen Abwehrkräfte werden zu verstärkter Entgiftung angeregt und die Heilung der Krankheit gefördert.


In der Tiermedizin kann die Auto-Sanguis-Stufentherapie beispielsweise bei folgenden Erkrankungen eingesetzt werden:


  1. *wiederkehrende Virusinfekte

  2. *chronische Zahnfleischentzündung insbesondere bei Katzen

  3. *toxische Leberschädigung

  4. *allergische Hautreaktionen

  5. *chronische Ekzeme

  6. *Asthma

  7. *Arthrosen

  8. *chronischer Katzenschnupfen


Durchführung der Therapie

In einer Sitzung wird Ihrem Tier ein wenig Blut, meist aus einer Vene am Vorderbein, entnommen. Das Blut wird in bis zu 4 Stufen mit entsprechenden Arzneien versetzt und homöopatisch potenziert (verdünnt und geschüttelt) und in jeder Stufe intramuskulär injiziert. Dies kann mit sehr feinen Nadeln geschehen und ist in der Regel wenig schmerzhaft. Die meisten Tiere nehmen die Behandlung ohne größere Reaktion hin.

Die Abstände zwischen den einzelnen Sitzungen betragen 4-8 Tage, können aber je nach Reaktion des Patienten auch variieren. Sollte es zu einer Erstverschlimmerung kommen, wie sie bei Naturheilverfahren vorkommen kann, muss diese vor einer weiteren Behandlung abgeklungen sein. Die Therapie kann je nach Indikation auch durch orale Verabreichung von Arzneien zu Hause durch Sie ergänzt werden.

Die Anzahl der Sitzungen hängt vom Verlauf der Erkrankungen bzw. der Reaktion des Organismus ab. In  der Regel rechnet man mit ca. 5 Behandlungen. Häufig reicht danach eine orale Behandlung aus. Gegebenenfalls können auch bei Bedarf später noch einzelne Eigenblutbehandlungen in größen Abständen vorgenommen werden. Die Therapie wird also individuell an die Bedürfnisse Ihres Tieres angepasst.